(08.12.2010 18:33)AmicoPectus schrieb: Also soweit ich weiß kann von einem Hund das Kopftätscheln auch als dominanzgeste gewertet werden, versucht doch einmal wie er reagiert wenn ihr euch auf seine größe beugt und ihm die Brust streichelt und den Fang berührt (dabei aber keinesfalls den fang umfassen!)
Wenn ich das richtig heraus lese versucht er euer gesicht zu lecken? wenn ich mich da dann richtig erinnere ist das eine Geste um zuneigung und gehorsam zu symbolisieren, kann man auch sehr häufig beobachten wenn sich Hunde zoffen, der verlierer umsorgt dann die mundwinkel vom gewinner durch schlappern und vorsichtiges knabbern...Das bei Fuß bleiben müsst ihr dann einfach ignorieren, wenns nicht durch ein komando kam damit der Bursche auch merkt das sein verhalten nicht zwingend ist
Hmm, zwecks der zutraulichkeit - es gibt doch sicherlich eine gewisse distanz bis wohin euer bursche sich andere hunde gefallen lässt, auf dieser distanz müsst ihr beginnen seine sozialisierung neu zu konditionieren, also wenn er ruhig und gelassen bleibt gegenüber anderen hunden loben, wenn er rummehrt wortlos umdrehen und mit ihm weg...sobald er voraussehbar ruhig bleibt (nach dem motto 8:10) könnt ihr die distanz langsam verringern, aber halt alles in einzelschritten...sobald er wieder unruhig wird wird die distanz wieder vergrößert...ist n schweineaufwand im endeffekt, aber man kommt nicht drum herum, außer man kontrolliert den hund arg- aber er soll ja auch von allein ruhig bleiben denke ich 
und keinesfalls darf er bewusst verunsichert werden, durch körperhaltung, stimmlage o.ä. sonst wird das mit dem misstrauen nich besser 
Also beim streicheln oder sowas gehe ich meistens in die hocke oder setze mich neben ihn, ich hab das auch schon versucht ihn nicht oben auf dem kopf zu streicheln sondern an den seiten, aber er lässt meistens immer nur eine kurze Berührung zu und wendet sich dann ab...
Ja er springt kurz an uns hoch und leckt kurz ins Gesicht, das macht er aber halt nur wenn er sich von anderen Hunden sehr bedrängt fühlt..
Mit der distanz anderer Hunde ist das so eine Sache...
Er braucht diese nur zu sehen und ist dann schon völlig von der Rolle...
Eigentlich kommt er trotzdem immer mit mir weiter mit und geht halt in diese geduckte Haltung, es gibt aber auch Situationen wo er sich ganz hinlegt und ich ihn nicht mal mehr bewegt kriege... Wenn er das tut händel ich das meistens so das ich in zum Sitz bringe und ihn aber mit dem Rücken zu den Hunden drehe und ihm dann mit den Keksen abzulenken... Das funktiert wiederum wieder... Sobald ich das aber versuche beim gehen mit den keksen sind ihm die dann irgendwann egal...
Wir haben das auch schon mit ihm Probiert, nur leider ist das mit dem umdrehen und weggehen ein Problem... Er dann so auf den anderen Hund fixiert das er sich permanent umdreht und man ihn fast ziehen muss... Wir haben das auch schon mehr mals und länger probiert, aber der Kerl ist so sturr was das angeht... Mittlerweile gehe ich auch nur noch mit einem Geschirr mit ihm raus, weil er so zu anderen Hunden hin will das er mich mit nimmt, wenn er nur ein halsband um hat.. Mit dem Geschirr geht das, weil ich ihn, wenn er zu doll zieht, ihn mit dem geschirr aufstellen kann...
Eine andere überlegung von uns war schon ihn mit leberwurst abzulenken... Das ist vielleicht interessanter als trockene kekse :-)
also was die Körperhaltung und sowas betrifft, wenn andere Hunde auf uns zukommen verändere ich an der Leinenlänge gar nichts, weil sobald ich diese kurz nehme weiß er ja das was los ist... ich fange auch erst dann an mit ihm zureden, sprich kommandos zu geben wie sitz, wenn er anstalten macht wenn der andere Hund auf unserer höhe ist... Wenn er aufhört mit dem rum gespinne und er normal mit kommt gibs auch keinen keks, weil das würde ihn ja in der situation bestätigen das es richtig war nen aufstand zu machen...
Sorry für meine Romane die ich immer schreibe