Hallo,
ich heiße Katrin und freue mich dieses Forum gefunden zu haben! Toll zu lesen, dass es anderen mit der Erziehung auch nicht immer einfach von der Hand geht;-)
Bei unserer Gwen bin ich manchmal der Verzweiflung nahe! Sie ist mein zweiter Hund, 9 Monate alt und der Spross einer Amerikanischen Bulldogdame und eines Bullmastiffs.
Wir haben die kleine Maus mit knapp 17 Wochen aus einer völlig überforderten Familie mit zwei Kindern "gerettet" und haben noch jetzt viel mit ihrer Angst zu tun, laut werden brauchen wir nicht, dann ist sie weg! ... In Richtung Straße, oder überhaupt überall da wo man sie eben nicht sehen wollte (wobei sie an der Straße natürlich immer angeleint ist). Nach unserem anfänglichen Schleppleinentraining (5m / 7 Wochen) und einer Konditionierung auf eine Pfeife klappte alles super, bis.... bis sie sieben Monate alt wurde. Fast taggenau schien sie alles vergessen und verlernt zu haben.
In der Wohnung klappt alles nach wie vor gut, nur draußen macht sie was SIE möchte: Löcher buddeln (und kommt nicht wieder),
Kot fressen (neuerdings auch von Hunden) zu anderen Hunden laufen( auch über riesige Entfernungen, ich seh die Hunde kaum da ist Gwen schon weg). Also wieder Schleppleine.
Zum Toben hab ich sie bislang immer abgeleint, aber sobald sie merkt, dass sie "frei" ist, ist das Spiel uninteressant und es wird Kot gefressen.
Ich weiß da langsam nicht mehr weiter, sie muss und soll doch spielen, toben und rennen, aber unter diesen Umständen bin ich wirklich oft genervt auf Spaziergängen und es macht nicht wirklich viel Spaß.
Der Verzehr von x Haufen Kot (ganz, oder auch nur Happen davon) auf einem Spaziergang ist keine Seltenheit und macht mich ratlos, ich mag sie schon kaum mehr ausführlich an einer Stelle schnuppern lassen, weil ich jede Sekunde damit rechne, dass irgendwo was liegt das ich nur nicht sehe.
Gwen vermittelt mir im Moment das Gefühl, dass ich ihr außerhalb unserer Wohnung vollkommen egal bin und das kränkt ich fast ein bisschen, weil ich mir schon große Mühe gebe.
Unsere Trainerin sagt ich soll ruhiger werden und es akzeptieren wenn ich es mal nicht verhindern kann dass sie einen Haufen frisst, ich kann das aber nicht!!!! Mal - es ist ja dauernd!
Wir haben einen vierjährigen Sohn und die beiden sind sehr eng miteinander, vom Ekelfaktor mal ganz abgesehen kann sie ja auch ernsthaft krank werden. Schon jetzt erbricht sie hin und wieder Kot in der Wohnung.
Was haltet ihr von Schleppleinen (5m)?
Sollte ich eine längere kaufen? (Zum Ballwerfen bspw. leine ich sie auch ab und wenn ihr was in die Nase kommt ist sie weg und reagiert null auf meine Rufe oder die Pfeife).
Ich habe auch überlegt sie immer punktgenau in dem Moment der Kotfresserei mit einer Wasserpistole zu bespritzen,was haltet ihr davon?
Ich hoffe auf viele hilfreiche Erziehungstipps und danke fürs Durchlesen meines langen Anliegens*
PS: Ich hab mein Mäuschen wirklich sehr lieb, das kam in meinem Bericht ein wenig zu kurz fürchte ich
Katrin
Danke für eure Antworten*