Jasmin
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RE: verfärbung der Krallen
Hi und erstmal Herzlich Willkommen!!
Hm, kannst du davon vielleicht ein Foto machen und hier einstellen?
Ich glaube ich weiß was du meinst und denke es sind einfach die normalen Farbpigmente die sich auch im Wachstum verändern. Meine hat das auch. Teilweise fangen diese bei uns Blutrot an werden dann braun bis ins schwarze...
Versuch mal ein Bildchen zu machen ja??
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| 11.12.2009 19:26 |
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Andreas
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RE: verfärbung der Krallen
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.12.2009 23:26 von Andreas.)
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| 14.12.2009 23:25 |
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Jasmin
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RE: verfärbung der Krallen
Mach dir nicht soviel Gedanken um die Farbe 
Andere nehmen Nagellack 
Nein mal im Ernst, also wenn es dich sosehr beunruhigt, dann sprich deinen TA mal beim nächsten Besuch darauf an...
Aber ich denke es sind einfach die gleichen Verfärbungen wie bei meiner Lütten...
Bilder kannst du auch prima einfach über http://picr.de/
hochladen, dann die Hyroglyphen kopieren und hier einfügen, anders krieg ich es hier auch nicht hin
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| 15.12.2009 20:43 |
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Jasmin
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RE: verfärbung der Krallen
Also ich hab meine Kleine aus dem Tierschutz, und man weiß überhaupt nichts über sie oder ihre Eltern.
Wenn du den Verdacht auf HD oder ED hast musst du ihn unter Narkose röntgen lassen. Die Gelenke werden dabei so überstreckt, dass er das bei Bewusstesein nicht aushalten würde. Läuft er denn schlecht? Oder willst du es einfach nur so wissen?
Meine läuft etwas stacksig, sodass ich niemals auf HD gekommen wäre, ich dachte eher an Arthrose, und ließ sie ohne Narkose röntgen.
Ihre HD ist sehr stark ausgeprägt also konnten wir es so schon sehen, wir haben also beides schwere HD und vorne Artrose..
Ich würde an deiner Stelle erst röntgen lassen wenn du auch wirklich den Verdacht hast, denn so eine Narkose ist ja auch immer nicht so prickelnd und außerdem ist das ganze dann auch recht teuer.
Solltest du es machen lassen, lass in der gleichen Narkose auf jedenfall ED und HD röntgen, wenn schon denn schon
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| 18.12.2009 09:35 |
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AmicoPectus
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RE: verfärbung der Krallen
ich müsste jetzt lügen, aber wenn ich mich recht entsinne ist ein HD Fall nur passiv vererblich (also wenns beide elternteile hatten)
deswegen "dürfen/sollten" auch nie zwei tiere mit dieser erkrankung miteinander verpaart werden...
Hier mal bissl wissenschaftlich dank dem Herrn Mendel und seinen Vererbungsgesetzen:
Manchmal bestimmt ein einzelnes Gen über ein Merkmal, meistens aber braucht es eine ganze Gruppe oder eine Vielzahl Gene für eine bestimmte Eigenschaft. Das nennt man Polygenie, oder polygenetische Vererbung. Viele Merkmale im Körperbau des Hundes sind polygen. Beispiel Hüftdysplasie: Wahrscheinlich über 20 verschiedene Gene sind dafür verantwortlich, ob ein Hund HD bekommt oder nicht. Die hier einmal angenommen etwa zwanzig Gene der beiden Elterntiere tun sich bei dieser Krankheit zusammen wie ein Schlüssel in einem Schlüsselloch, er muß auf mehreren Paaren "passen".
Aber erst wenn angenommen etwa 10 der 20 Genpaare reinerbig "merkmalspositiv" sind, das heißt beidseitig in Richtung HD stehen, dann entwickelt der Hund erste Anzeichen von HD. Dass vorher noch nichts auf dem Röntgenbild zu sehen ist, auch wenn vielleicht sogar knapp die Hälfte der Gene beidseitig positiv sind, bestätigt die Erfahrung, die Züchter immer wieder machen müssen, dass auch phänotypisch HD- freie Hunde durchaus die Krankheit vererben können: und zwar mit der im negativen Sinne "passenden" Hündin, die ebenfalls einige (ev. ja auch nur heterozygot vorliegende!) positive HD- Gene an denselben Genorten wie dieser Rüde hat und wenn sich dann die Gene der beiden bei ihren Nachkommen ungünstig mischen, so dass einer oder mehrere Kinder tatsächlich von beiden genügend HD- positiven Gene abbekommen, so dass die Schwelle überschritten wird! Dann erst gibt es wirklich einen HD-Fall. Und es ist klar: Beide Eltern haben ihren Teil dazugegeben.
Dieses Phänomen nennt man Schwellenwert: Erst wenn ein bestimmter Schwellenwert in der Anzahl der reinerbig vorliegenden Gene für ein polygenes Merkmal erreicht ist, beginnt die entsprechende Krankheit sich auszuprägen: Der Hund hat HD. Umso wichtiger ist es, für Hunde, bei denen man (aus der Verwandtschaft heraus) eine gewisse genetische Veranlagung zur HD vermutet, nur Zuchtpartner zu suchen, die nicht nur selbst keine HD haben, sondern bei denen auch die Verwandtschaft (vor allem die Wurfgeschwister, eventuell vorhandene schon erwachsene Kinder und wenn möglich auch die Geschwister der Eltern) geröntgt und HD- frei sind!
Niemand schafft größeres Unrecht als der der es in Form des Rechts begeht
Achtung - andere Meinungen schockieren unter Umständen
Amico Pectus
Hosti Frontem
Neminem Time
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.01.2010 02:18 von AmicoPectus.)
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| 09.01.2010 02:00 |
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